Kombikinderwagen Test – Die flexible Lösung…

In unserem Kombikinderwagen Test vergleichen wir 5 sehr beliebte Kombikinderwagen-Modelle. Wert wird vor allem auf Funktionalität, Sicherheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt.

Kombikinderwagen Test Vergleichstabelle

Platz
Hersteller
Modell
Preis
Bewertung
Link
  
1
My JuniorMiyo Kombikinderwagen
379,90 €
4.5 Stars (4,5 / 5)
2
CORAL3 in 1 Kombikinderwagen Komplettset
289,00 €
4.3 Stars (4,3 / 5)
3
FroggyMAGICA
157,95 €
4.3 Stars (4,3 / 5)
4
BergsteigerCapri Kombikinderwagen 3-in-1 - System
354,08 €
4.1 Stars (4,1 / 5)
5
Clamaro3 in 1 "VIP" Kombi Kinderwagen aus Aluminium
230,00 €
4.0 Stars (4,0 / 5)

Testsieger

Mit seiner sehr gut durchdachten und umfangreichen Ausstattung, höchstem Qualitätsanspruch und angenehmem Fahrgefühl auf beinahe jedem Untergrund geht der Allrounder Miyo von My Junior als klarer Testsieger aus dem Kombikinderwagen Test hervor.

Ähnlich gut ausgestattet wie der Testsieger ist der geringfügig günstigere Capri von Bergsteiger. Dieser zeigte jedoch im Kombikinderwagen Test einige qualitative Mängel, so dass er nur den vierten Platz erreichen konnte.

Für seine Preisklasse überraschend viel Zubehör bietet der CORAL. Kleinere Qualitätsabstriche gegenüber den teuren Premiummodellen fielen im Kombikinderwagen Test zwar auf, sind jedoch bei dem günstigen Preis durchaus akzeptabel. Insbesondere, wenn der Wagen vorrangig in der Stadt auf ebenem Untergrund genutzt werden soll, ist gegen den CORAL nichts einzuwenden. Insgesamt bietet der CORAL damit ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und erhält den zweiten Platz.

Das günstigste Set, das auch eine Autoschale beinhaltet, ist der Clamaro VIP, der jedoch im Kombikinderwagen Test deutliche qualitative Mängel zeigt und auch im zusammengeklappten Zustand relativ große Maße besitzt. Zudem eignet sich der VIP zwar gut für den ländlichen Bereich, für städtische Umgebung fehlt es ihm an Wendigkeit. Damit konnte er im Kombikinderwagen Test nur den fünften Platz erzielen.

Überrascht hat im Kombikinderwagen Test das mit Abstand günstigste Modell. Falls Sie ein günstiges Modell mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis suchen, sollten Sie sich den MAGICA genauer ansehen. Abgesehen von der fehlenden Autoschale bietet der MAGICA erstaunlich viel Qualität für seinen günstigen Preis und erhält damit den dritten Platz im Kombikinderwagen Test. Aufgrund seiner hohen Belastbarkeit eignet sich der Sportsitz des MAGICA insbesondere sehr gut für große und schwere Kinder.

Ergebnisse Kombikinderwagen Test im Detail

1. Platz - Testsieger

My Junior – Miyo

Bewertung

4.5 Stars (4,5 / 5)

Preis

EUR 379,90

Auf Amazon ansehen

Vorteile

  • Sehr leicht, Gewicht: 7kg
  • Alle Materialien erfüllen die Norm EN 1888, sowie den ÖKOTEX100 Standard
  • Lufträdern mit Kugellager
  • Zweistufig verstellbare Federung
  • Herstellergarantie: 3 Jahre
  • Sicherheit: 5-Punkt-Gurt und abnehmbarer sowie schwenkbarer Sicherheitsbügel
  • Spitzen Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Keine Bekannt
Als Sieger im Kombikinderwagen Test besticht der Miyo von My Junior durch eine umfangreiche Ausstattung und höchste Qualitätsansprüche. Während viele ähnlich gut ausgestattete Modelle zu einer überladenen und schwerfälligen Optik neigen, kommt der Miyo in einem modernen und schlanken Design daher. Der Allrounder besitzt eine besonders ausgeprägte Anpassungsfähigkeit und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Durch den schnellen Wechsel der Aufsätze mithilfe der „Click and go“ Systems ist eine Nutzung ab Geburt und bis zum 4. Lebensjahr hinein möglich.

Technische Details

Die Babywanne ist mit einer weichen, wärmenden Matratze ausgestattet. Bei Bedarf lässt sich der Kopfteil der Matratze leicht aufstellen. Diese Funktion ist vor allem für Babys geeignet, die noch nicht selbständig sitzen können, aber nicht mehr vollständig flach liegen und ihre Umgebung bereits aktiv beobachten wollen. Die Höherstellung ist jedoch auch bei Babys mit Refluxneigung oder beim Füttern des Kindes unverzichtbar. Lüftungsschlitze sorgen für eine ausreichende Luftzufuhr, der Innenbezug ist abnehmbar und bei 30 °C waschbar. Zudem erfüllen alle Materialien die Norm EN 1888, sowie den ÖKOTEX100 Standard. Alle Teile, die in Kontakt zum Baby kommen, sind aus 100 % Naturbaumwolle gefertigt. Die Babywanne verfügt über ein verstellbares Sonnendach und kann in ausgebautem Zustand optional in Schaukel- oder Ruheposition gebracht werden. Damit erfüllt sie alle vom Kombikinderwagen Test geforderten Kriterien an eine gut ausgestattete Babywanne. Gegenüber anderen Modellen bietet die Wanne zudem deutlich mehr Platz und ist damit auch für große Babys hervorragend geeignet.

Sobald das Kind das Sitzalter erreicht hat, kann die Liegewanne durch den Sportsitz ersetzt werden. Hier sind sowohl Rückenlehne als auch Fußstütze 3-stufig verstellbar. Insbesondere lassen sich Rücken- und Fußstütze in vollständig horizontale Liegeposition bringen, was sehr praktisch ist, falls das Kind einmal im Sportsitz einschlafen sollte. Für ausreichende Sicherheit sorgt der 5-Punkt-Gurt und der abnehmbare und schwenkbare Sicherheitsbügel. Wie die Babywanne bietet auch der Sportsitz Lüftungsschlitze und ein 10-stufig verstellbares Sonnendach mit Sichtfenster, so dass die Eltern das Kind auch beim Sitzen in Fahrtrichtung von hinten gut im Blick haben.

Besonders praktisch ist die Kombinationsmöglichkeit mit der Autoschale. Die im Lieferumfang enthaltene Schale ist nach der Norm ECE RR44/04 zertifiziert und beinhaltet einen herausnehmbaren Polstereinsatz für Neugeborene, der die Kleinsten bei einem eventuellen Seitenaufprall zusätzlich schützt. Die Schale ist ISOFIX-kompatibel, verfügt über einen variablen Griff und eine Schaukelund Ruheposition. Beachten sollte man jedoch, dass die Schale nur bis zu einem Gewicht von 10 kg genutzt werden kann. Wem die Babyautoschale länger nutzen möchte, der hat die Möglichkeit, das Gestell mit einem passenden Adapter in Kombination mit anderen Babyschalen beispielsweise von MaxiCosi oder Cybex zu nutzen. Insgesamt erfüllt die Autoschale damit alle im Kombikinderwagen Test gestellten Ansprüche.
Das Aluminiumgestell selbst ist mit 7 kg äußerst leicht. Zusammen mit Babywanne oder Sportsitz ergibt sich ein Gesamtgewicht von 14 kg. Besonders angenehm fällt der Miyo im Kombikinderwagen Test durch seine leichte Verstaubarkeit auf: Mit einem Klick lässt sich das Gestell zusammenklappen und besitzt anschließend eine flache Höhe von nur 30 cm. Der Schieber ist mit ECO-Leder besetzt und in 8 Stufen verstellbar.

Im Test zeigt der Miyo ein sehr angenehmes Fahrgefühl. Dies verdankt er sicher nicht zuletzt seinen Lufträdern mit Kugellager. In Sachen Fahrgefühl bietet der Miyo eine herausragende Anpassungsfähigkeit an den jeweiligen Untergrund: Die Vorderräder sind in der Standardeinstellung zu 360 °C schwenkbar, können aber bei Bedarf auch festgestellt werden, was gerade bei unebenem Untergrund von unschätzbarem Wert ist. Doch während die arretierbaren Schwenkräder schon fast zur Standardausstattung eines guten Kombikinderwagens gehören, verfügt der Miyo zusätzlich über eine zweistufig verstellbare Federung, so dass auch die Intensität der Federung an den Untergrund angepasst werden kann. Sehr angenehm fällt auch die außergewöhnliche hohe Sitz- bzw. Liegehöhe auf, die dafür sorgt, dass das Kind jederzeit rückenschonend erreicht werden kann und eine angenehme Nähe zwischen Eltern und Kind schafft. Die Feststellbremse sorgt für ein sicheres Abstellen und gehört heutzutage ebenfalls zum Standard eines guten Kombikinderwagens.

Der Miyo verfügt nicht nur über variable Aufsätze, die sich alle wahlweise in oder gegen Fahrtrichtung montieren lassen, sondern auch über eine äußerst komfortable Zusatzausstattung: Der Wagen bietet zur Aufbewahrung einen Einkaufskorb, eine passende Wickeltasche und einen Getränkehalter. Für angenehme Ausflüge bei jedem Wetter sorgen ein Fußsack, ein Regencap und ein Moskitonetz. Das reflektierende LED-Licht, das für eine gute Sichtbarkeit sorgt, ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass hier auch an Details nicht gespart wurde. Ebenfalls ein Pluspunkt: statt der gesetzlichen Garantie von 2 Jahren bietet Miyo 3 Jahre Garantie – offensichtlich ist man auch beim Hersteller selbst von der Qualität des Produktes überzeugt.

Preis-Leistungsverhältnis

Der Miyo bietet alle Funktions- und Komfortelemente, die in einem Kombikinderwagen Test an einen modernen und hochwertigen Wagen gestellt wurden. Bei der Materialwahl, der Verarbeitung und im Funktionsumfang wurde nicht gespart. Den günstigen Preis verdankt der Miyo vermutlich der Tatsache, dass bei diesem Modell nur für das Produkt und nicht für den Namen mitgezahlt wird. Denn in Sachen Funktionalität und Qualität ist der Miyo beinahe unschlagbar und geht daher mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis als Sieger aus dem Kombikinderwagen Test hervor.

Fazit Kombikinderwagen Test

Wer auf der Suche nach einem Kombikinderwagen ist, der ein Maximum an Komfort, Funktionsumfang und Qualität bietet und bei dem nicht zusätzlich für einen bekannten Markennamen und den reinen Prestige-Nutzen mitgezahlt wird, ist mit dem Miyo als Sieger im Kombikinderwagen Test perfekt beraten.

2. Platz

Clamaro – CORAL

Bewertung

4.3 Stars (4,3 / 5)

Preis

EUR 289,00

Auf Amazon ansehen

Vorteile

  • Alle verarbeiteten Stoffe erfüllen den Öko-Tex 100 Standard
  • Kompakte Maße: 102 x 57 x 31 cm zusammengeklappt, Gewicht: 10 kg
  • Autoschale ist ISOFIX-geeignet und entspricht der ECE R44/04-Norm
  • Sicherheit: 5-Punkt-Gurt und abnehmbarer sowie schwenkbarer Sicherheitsbügel
  • Top Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Luftreifen sind eher von kurzlebiger Qualität
  • Federung fällt auch bei maximaler Einstellung relativ schwach aus
Der CORAL von Clamaro ordnet sich preislich im Mittelfeld der im Kombikinderwagen Test getesteten Modelle ein. Auch er wird in einem Komplettset angeboten, das eine Babywanne, einen Sportsitz und eine Babyautoschale umfasst.

Technische Details

Das Grundgestell des CORAL ist aus Alu und Stahl gefertigt und wiegt etwa 10 kg. Zusammengeklappt besitzt das Gestell kompakte Maße von 102 x 57 x 31 cm und ist damit auch auf engem Raum gut verstaubar. Die Babywanne bietet mit Innenmaßen von 79 x 37 x 19 cm eine großzügige Liegefläche. Alle verarbeiteten Stoffe erfüllen den Öko-Tex 100 Standard, im direkten Umfeld des Babys wurde nur hypoallergene Baumwolle verwendet. Trotz grundsätzlich hoher Ansprüche an die Materialien fällt im Kombikinderwagen Test auf, dass der Wagen zu Beginn einen relativ intensiven Plastikgeruch besitzt. Nach ein paar Tagen auslüften legt sich dieser, ein besonders gutes Gefühl hinterlässt dieser Umstand jedoch nicht. Im Lieferumfang enthalten sind eine Fußabdeckung und eine passende Matratze, die jedoch relativ dünn ausfällt. Positiv dagegen ist das Sonnenverdeck zu werten, das mit einem praktischen Lüftungsfenster versehen ist. Das Gesamtgewicht des Wagens bei Nutzung mit der Babywanne beträgt wie beim Testsieger leichte 14 kg.

Etwas schwerer fällt das Gesamtpaket mit 15,5 kg bei Verwendung des Sportsitzes aus. Dieser ist dafür aber auch umfangreich ausgestattet: Ein gepolsterter 5-Punkt-Gurt und der abnehmbare Sicherheitsbügel garantieren einen sicheren Sitz. Die Rückenlehne und die Fußstütze sind verstellbar und im Winter sorgt der bereits im Lieferumfang enthaltene passende Fußsack für warme Füße.

Die Autoschale ist ISOFIX-geeignet und entspricht der ECE R44/04-Norm. Bereits im Lieferumfang enthalten ist zudem eine Fußabdeckung für kalte Tage. Eine Sitzverkleinerung für Neugeborene ist jedoch im Standardumfang nicht enthalten. Gerade für sehr kleine Babys ist der Sitz daher meist noch relativ groß. Wie bei den meisten anderen im Kombikinderwagentest getesteten Autoschalen ist auch dieses Modell nur bis zu einem Körpergewicht von 10 kg verwendbar.

Die Lufträder des CORAL sind rundum schwenkbar und bei Bedarf feststellbar. Leider sind die mitgelieferten Luftreifen von eher kurzlebiger Qualität, so dass hier relativ schnell Ersatz erforderlich werden kann. Die Federung kann bei Bedarf an den Untergrund angepasst werden. Dies klingt zunächst vielversprechend, enttäuscht aber in der Praxis etwas: Die Federung fällt auch bei maximaler Einstellung relativ schwach aus, für längere Fahrten auf sehr unebenen Wegen ist der Wagen daher eher nicht empfehlenswert. Der Schieber ist höhenverstellbar und mit der die EASY-STOP Bremse lässt sich der Wagen sicher abstellen. Ebenfalls ein Pluspunkt: Der Wagen erfüllt den Sicherheitsstandard EN 1888 2004.

An Extras bietet der CORAL einen Einkaufskorb, eine Wickeltasche mit ausreichender Fächerunterteilung und einer Wickelunterlage sowie einen Flaschenhalter, der aber leider relativ klein ausfällt. Sowohl für die Babywanne als auch für den Sportsitz ist eine Regenhaube enthalten. Ein Moskitonetz wehrt lästige Mücken ab.

Preis-Leistungsverhältnis

Der CORAL bietet einen großen Funktionsumfang und viel Zubehör zu einem außergewöhnlich kleinen Preis. Kleinere Qualitätsabstriche sind bei diesem günstigen Preis hinnehmbar, weshalb der CORAL im Kombikinderwagen Test trotz mehrerer Nachteile gegenüber dem Testsieger den zweiten Platz erhält.

Fazit Kombikinderwagen Test

Wer auf der Suche nach einem preiswerten Modell mit großem Ausstattungsumfang und grundsätzlich guter Qualität ist, dürfte mit dem CORAL gut beraten sein. Kleinere im Kombikinderwagen Test aufgefallene Nachteile wie voraussichtlich relativ bald zu erneuernde Schläuche und eine nicht ganz ideale Federung müssen jedoch in Kauf genommen werden. Wer nicht viel auf Feldwegen unterwegs ist, für den sollte die Federung absolut ausreichend sein.

3. Platz

Froggy – MAGICA

Bewertung

4.3 Stars (4,3 / 5)

Preis

EUR 157,95

Auf Amazon ansehen

Vorteile

  • Neigung der Rückenlehne sowie die Höhe der Fußstütze verstellbar
  • Sicherheit: 5-Punkt Gurt und Sicherheitsbügel
  • Sportsitz kann bis zu einem Gewicht von maximal 25 kg genutzt werden, was außergewöhnlich viel ist
  • Faltmaß: 79 x 56 x 41 cm; Gewicht: 11,5 kg
  • Bezüge: Waschbar
  • Unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Relativ schlechte Federung auf unebenen Untergründen
  • Begrenzte Lebensdauer
Der MAGICA von Froggy ist das mit Abstand preisgünstigste Modell, das im Kombikinderwagen Test berücksichtigt wurde. Der MAGICA bietet jedoch im Gegensatz zu den anderen getesteten Modellen keine Autoschale, sondern ausschließlich eine Babywanne und einen Sportsitz. Auch sonst wurde beim MAGICA auf viel „Schnickschnack“ verzichtet, Zubehör wie ein Sonnenschirm, Regenabdeckung, Moskitonetz oder eine Wickeltasche werden zwar angeboten, müssen jedoch separat erworben werden.

Technische Details

Die Babywanne darf beim MAGICA bis zu einem Gewicht von 9 kg genutzt werden, der Sportsitz bis maximal 25 kg, was außergewöhnlich viel ist. Auch mit einem schwenkbaren und 5-fach verstellbaren Schiebegriff ist der MAGICA ausgestattet. Die textilen Bestandteile sind durchwegs aus Polyester gefertigt, das Fußteil des Sportsitzes besteht aus PVC. Immerhin lassen sich die Bezüge abnehmen und bei 30 °C waschen, auch wenn das Abnehmen der Bezüge etwas aufwendiger ist als bei den anderen im Kombikinderwagen Test getesteten Modellen.

Für einen Wagen der günstigen Preisklasse lässt sich das Aluminiumgestell erstaunlich gut zusammenklappen und besitzt anschließend ein Faltmaß von 79 x 56 x 41 cm, was vor allem in der Höhe nicht ganz überzeugen kann. Ein Nachteil beim Transport sind die relativ großen Hinterräder mit einem Durchmesser von 28,5 cm. Diese lassen sich zwar abmontieren, was jedoch sehr aufwendig ist. Positiv ist dagegen das geringe Gewicht zu werten: Mit nur 11,5 kg gehört der MAGICA zu den echten Leichtgewichten im Kombikinderwagen Test. Ebenfalls überraschend flexibel für ein Modell seiner Preisklasse sind die Rückenlehne und Fußstütze des MAGICA: Sowohl die Neigung der Rückenlehne als auch die Höhe der Fußstütze lassen sich in vier Stufen verstellen. Während die Babywanne noch mit einem großzügigen Sonnenverdeck ausgestattet ist, wurde an dieser Stelle beim Sportsitz leider gespart. Der 5-Punkt Gurt und der Sicherheitsbügel wiederum wurden im Kombikinderwagen Test durchaus positiv beurteilt.

Der MAGICA bietet auf ebenem Untergrund ein angenehmes Fahrgefühl, sobald es etwas unebener wird zeigt sich jedoch die relativ schlechte Federung. Auch hinsichtlich der Lebensdauer des Modells darf für den geringen Preis nicht zu viel erwartet werden. Immer wieder berichten Käufer von verbogenen oder sich lösenden Schrauben, die zwar kein Sicherheitsrisiko darstellen, aber trotzdem sehr unangenehm sein können. Hinsichtlich der Sicherheit erfüllt übrigens auch dieses Modell die EN 1888-Norm.

Preis-Leistungsverhältnis

In seiner Preisklasse ist der MAGICA unübertroffen. Vergleicht man ihn mit den anderen im Kombikinderwagen Test geprüften Modellen, so zeigt er selbstverständlich deutliche Abstriche vor allem im Funktionsumfang, jedoch auch in der Lebensdauer und Qualität. Bedenkt man jedoch, dass der MAGICA nicht einmal halb so teuer ist wie beispielsweise der Testsieger, so ergibt sich letztendlich ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, so dass der MAGICA durchaus verdient den dritten Platz im Kombikinderwagen Test erreicht.

Fazit Kombikinderwagen Test

Wer für einen Kombikinderwagen nicht viel Geld ausgeben möchte, keinen gesteigerten Wert auf eine integrierte Autoschale legt und hauptsächlich auf ebenem Untergrund unterwegs ist, liegt mit dem Kauf eines MAGICA goldrichtig.

4. Platz

Bergsteiger – Capri

Bewertung

4.1 Stars (4,1 / 5)

Preis

EUR 399,00

Auf Amazon ansehen

Vorteile

  • Das Gestell ist kompakt zusammenklappbar: 95 x 58 x 30 cm, Gewicht: nur 9,9 kg
  • Einkaufskorb, passende Wickeltasche, Moskitonetz und ein Regencape werden standardmäßig mitgeliefert
  • Sicherheit: 5-Punkt-Gurt und ein abnehmbarer Sicherheitsbügel
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Stoff nicht langlebig
  • Fehlende ISOFIX-Kompatibilität –> Autoschale muss mit gewöhnlichen 3-Punkt-Gurt befestigt werden
Der Capri ist das zweitteuerste im Kombikinderwagen Test eingeschlossene Modell. Er bietet neben Babywanne und Sportsitz auch eine Autoschale und alle Aufsätze sind in beide Fahrtrichtungen aufsetzbar.

Technische Details

Das Gestell fällt mit 9,9 kg nicht besonders leicht aus, lässt sich aber immerhin mit Maßen von 95 x 58 x 30 cm sehr kompakt zusammenklappen und gut im Kofferraum verstauen. In Kombination mit der Babywanne ergibt sich ein Gesamtgewicht von 15 kg, was vergleichsweise viel ist. Die Innenmaße der Babywanne betragen 80 x 34 x 22 cm und sind damit der Regel ausreichend. Die Babyschale besitzt eine Schaukelfunktion und ein abnehmbares Wetterverdeck.

Auch beim Capri von Bergsteiger ist die Matratze aufstellbar und sowohl Matratze als auch der Innenbezug können bei Bedarf herausgenommen und gewaschen werden. Besonders dick fällt die Matratze jedoch auch bei diesem Modell nicht aus. Gut gemacht wirken auf Anhieb die pflegeleichten Materialien, die alle wasserabweisend und leicht abwaschbar sein. An der Langlebigkeit der Stoffe kann jedoch noch nachgebessert werden, denn der Stoff reißt relativ schnell. Auch die Qualität der Druckknöpfe lässt zu wünschen übrig. Die Knöpfe lösen sich bei längerer Nutzung gerne, was relativ schnell anstrengend und nervenaufreibend werden kann. Insgesamt machte die Babyschale im Kombikinderwagentest im Vergleich zu anderen Modellen einen etwas instabilen Eindruck, was bei einem Wagen dieser Preisklasse doch eher überraschend ist.

In Kombination mit dem Sportsitz besitzt das Gerät ein Gesamtgewicht von 14,8 kg. Grundsätzlich ist der Sportsitz mit allen notwendigen Funktionen ausgestattet: Die Rückenlehne lässt sich zwischen einer Neigung von 100 ° und 180 ° variieren und auch die Fußstütze ist mehrfach verstellbar. Der Fußsack sorgt im Winter für warme Füße. Der 5-Punkt-Gurt und der abnehmbare Sicherheitsbügel garantieren ein sicheres Sitzen. Der Capri von Bergsteiger erfüllt schließlich wie auch die anderen Modelle im Kombikinderwagen Test die Sicherheitsnorm EN 1888 und bietet selbstverständlich auch eine Feststellbremse. Einzig störend am Sportsitz fiel im Kombikinderwagen Test die rutschende Sitzunterlage auf. Diese führt gelegentlich dazu, dass das Kind im Sitz immer weiter nach vorne rutscht und schließlich unangenehm im Gurt hängt.

Die Babyschale erfüllt die ECE R44/04 Norm und ist mit einem Eigengewicht von 2,9 kg ausgesprochen leicht. Sie besitzt einen 4-fach verstellbaren Griff, eine Sitzverkleinerung, einen Sonnenschutz und einen Fußsack und bietet damit die volle im Kombikinderwagen Test geforderte Zusatzausstattung. Einziger Nachteil im Vergleich mit den anderen im Kombikinderwagen Test geprüften Autoschalen ist die fehlende ISOFIX-Kompatibilität. Die Autoschale muss demnach mit dem gewöhnlichen 3-Punkt-Gurt befestigt werden.

Angenehm ist der zwischen 75 und 110 cm höhenverstellbare Schiebegriff. Auch die vorne schwenkbaren Lufträder machen zunächst einen hochwertigen Eindruck und lassen sich bei Bedarf feststellen. Optisch besonders schön sind die Felgen in Chrom-Optik. Die Freude lässt allerdings schnell nach, den hier liegt gemäß Kombikinderwagen Test die größte Schwäche des Capri: Das Fahrgefühl ist vergleichsweise schwergängig und die Radverbindungen sind relativ rostanfällig. Gerade wenn der Wagen viel im Winter oder bei Regen genutzt wird, kann dies schnell zu einem Rostschaden führen.

An der Ausstattung wurde beim Capri jedoch nicht gespart: Sowohl ein Einkaufskorb und eine passende Wickeltasche als auch ein Moskitonetz und ein Regencape werden standardmäßig mitgeliefert.

Preis-Leistungsverhältnis

Der Capri bietet durchaus einen hohen Funktionsumfang , weist jedoch in der Qualität den ein oder anderen Mangel auf. Für den gegenüber den Vergleichsmodellen im Kombikinderwagen Test relativ hohen Preis ist das Preis-Leistungsverhältnis bei daher nur noch als mittelmäßig einzuordnen. Gegenüber dem nur geringfügig teureren Testsieger schneidet der Capri qualitativ deutlich schlechter ab.

Fazit Kombikinderwagen Test

Mit dem Capri bietet Bergsteiger einen schön designten Wagen mit breiter Ausstattung. Nach längerer Nutzung zeigen sich jedoch einige qualitative Mängel, die bei einem Modell dieser Preisklasse nicht sein müssten.

5. Platz

Clamaro – VIP

Bewertung

4.0 Stars (4,0 / 5)

Preis

EUR 230,00

Auf Amazon ansehen

Vorteile

  • Großes Plus: Auswahl verschiedener Reifen
  • Gewichtstechnisch noch im Mittelfeld mit 14kg
  • Sicherheit: 5-Punkt-Gurt und Sicherheitsbügel
  • Viel Ausstattung zu einem niedriger Preis

Nachteile

  • Großes Faltmaß: 100 x 62 x 45 cm, bei Kleinwägen könnte es eng werden
Der VIP vom Clamaro ist das zweitgünstigste, im Kombikinderwagen Test getestete, Modell und damit das günstigste Paket, das auch eine Autoschale enthält.

Technische Details

Mit einem Gewicht vom 14 kg liegt er zwar gewichtstechnisch im Mittelfeld. Doch bereits beim Zusammenklappen fallen im Kombikinderwagen Test erste Nachteile auf: Das Zusammenklappen ist relativ umständlich, der Wagen klappt dabei gerne immer wieder auf und hat man es schließlich geschafft das Gestelle zusammenzufalten, erhält man ein enttäuschend großes Faltmaß von 100 x 62 x 45 cm. Für den Transport wird demnach ein mittlerer bis großer Kofferraum benötigt, bei Kleinwägen könnte es bereits sehr eng werden.

Das große Plus des Clamaro VIP ist die große Reifenauswahl: Optional kann hier zwischen Hartgummireifen mit grauen Felgen, Alufelgen oder IRYS-Felgen gewählt werden, ebenfalls erhältlich ist eine Ausführung mit Luftreifen und Alufelgen. Was auf Anhieb gut klingt, bewährt sich beim Kombikinderwagen Test in der Praxis eher weniger: Die Räder fangen bereits nach kurzer Nutzungsdauer an zu quietschen, das Profil ist vergleichsweise schnell abgefahren und vereinzelt kann es sogar passieren, dass ein Rad vollständig abfällt.

Dies ist schade, denn in Ausstattung und Aufsätzen könnte der VIP mit den Vergleichsmodellen gut mithalten: Sicherheitstechnisch entspricht er der 1888 Norm und ist mit einer gut funktionierenden Feststellbremse ausgestattet. Der mit Kunstleder besetzte Schieber ist schwenkbar und höhenverstellbar im Bereich von 65 bis 115 cm. Alle Stoffe sind bei 30 °C per Handwäsche waschbar.

Die Babywanne verfügt über ein Sonnenverdeck mit Belüftungs- und Sichtfenster und eine ausreichend gepolsterte Unterlage. Die Innenmaße fallen mit 66 x 30 x 15 cm jedoch relativ klein aus. Der Sportsitz bietet alle notwendigen Funktionen: Ausgestattet mit einem 5-Punkt-Gurt, einem mit Kunstleder umgebenen Sicherheitsbügel und einem Sonnenverdeck lässt er sich angenehm und sicher nutzen. Die Rückenlehne ist 3-fach verstellbar und auch die Fußstütze kann an die Beinlänge des Kindes angepasst werden.

Die im Lieferumfang enthaltene Autoschale entspricht der ECE 44/04 Norm, besitzt eine relativ starke Polsterung und kann wie die anderen im Kombikinderwagen Test geprüften Autoschalen ebenfalls bis zu einem Gewicht von 10 kg verwendet werden. Positiv fällt sie durch die integrierte Schaukelfunktion auf, negativ hingegen ist die fehlende ISOFIX-Kompatibilität zu werten. Insgesamt macht die Autoschale einen etwas billig verarbeiteten Eindruck, der sich beispielsweise an schlecht geformten Kanten bemerkbar macht.

Der Ausstattungsumfang des VIP lässt hingegen keine Wünsche offen: Ob Einkaufskorb, Wickeltasche mit Wickelunterlage, Fußverdeck, Regenhaube, Moskitonetz oder Getränkehalter – hier kann der VIP vollständig mit teureren Modellen mithalten. Abzüge gibt es jedoch beim Fahrverhalten: Das Fahrgefühl ist zwar durchaus angenehm, Schwierigkeiten bekommt man jedoch auf engem Raum. Der VIP ist der mit Abstand am wenigsten wendige Wagen im Kombikinderwagen Test. Für Feldwege und lange Strecken auf dem Land eignet er sich sehr gut, für die Stadt ist er eindeutig zu sperrig und besitzt einen zu großen Wendekreis.

Auch im Langzeittest enttäuscht der VIP etwas: Immer wieder fallen Schrauben oder Verstellhebel ab, was trotz des verhältnismäßig niedrigen Preises nicht passieren sollte.

Preis-Leistungsverhältnis

Der Clamaro VIP gehört zu den preisgünstigsten Kombikinderwagen-Sets, welche Babywanne, Sportsitz und Autoschale beinhalten. Jedoch wurde hier versucht, höchste Ausstattung zu günstigem Preis zu produzieren, wodurch scheinbar leider an einigen Stellen an der Qualität gespart werden musste. Hier bieten Modelle mit etwas höherem Kaufpreis eine deutlich bessere Leistung. Daher ist das Preis-Leistungsverhältnis nur als gerade noch akzeptabel einzustufen.

Fazit Kombikinderwagen Test

Wer für Autoschale, Babywagen und Sportwagen möglichst wenig Geld ausgeben möchte, kauft mit dem Clamaro VIP sicher ein absolutes Schnäppchen. Der geringe Preis geht jedoch wie der Kombikinderwagen Test zeigt teilweise zulasten der Qualität und Zuverlässigkeit. Auf weitläufigen Feldwegen lässt er sich sehr angenehm fahren. Für enge Umgebungen, die eine hohe Wendigkeit erfordern, ist der VIP dagegen denkbar ungeeignet.